Wir bieten bauphysikalisch durchdachte Sanierungslösungen bei feuchten Wänden, nassen Kellern und Schimmelbefall. Behandelt wird der Wassereintritt, anstatt nur die Symptome am Wasseraustritt, was immer zu Folgeschäden führt. Ihre Wände trocknen im gesamten Mauerquerschnitt und nicht nur optisch an der Oberfläche.

Fassadenimprägnierung gegen Wasserschäden, Frostschäden, Schimmelbefall und Verschmutzung


Wohin mit der Wohnraumfeuchte ?


Die Wohnfeuchte ist die Summe des Wassers, das in der Wohnung an die Raumluft abgegeben wird. Eine 4-köpfige Familie erzeugt durch Transpiration und Atmung bereits 10-12 Liter Wasser am Tag. 95% des Blumengießwassers gehen durch Verdunstung in die Raumluft. Dazu kommt weitere Feuchtigkeit durch Kochen, Baden, Duschen, Wäschetrocknen und Saubermachen. Diese Wohnraumfeuchte muß abtransportiert werden. Vor einigen Jahrzehnten wurde dieser Abtransport der Feuchtigkeit noch durch undichte Fenster bewerkstelligt. 24 Stunden am Tag. Die heutigen dichtschließenden, doppelverglasten Fenster machten dem ein Ende. Seitdem sind die Fälle von Schimmelpilzbefall in Wohnräumen rasant angestiegen. Den Abtransport der Wohnfeuchte muß heute, neben einem richtigen Lüftungs- und Heizverhalten, die Außenwand und mit ihr die Fassade übernehmen, sofern kein nutzerunabhängiges Lüftungskonzept installiert ist.


Die Funktion der Außenwand und der Fassade !


Der Außenwand und der Fassade kommt neben der Dämmwirkung eine weitere wichtige Funktion zu, nämlich der Abtransport der warmen feuchten Wohnraumluft. Durch die poröse Struktur der Mauerwerke, dessen Poren mit Luft gefüllt sein müssen, besteht eine natürliche Dämmung. Heutige moderne Mauersteine haben zusätzlich Hohlräume zur Verbesserung der Dämmwirkung. Der Abtransport der feuchten Wohnraumluft erfolgt über genau diese Baustoffporen. Gleichzeitig wird die Wand aufgeheizt. Durch die Windbewegung außen wird der Abtransport der feuchten Luft durch eine Unterdruckwirkung um ein Hunderfaches erhöht (das Bernoulli'sche Gesetz). Die über die Poren eintretende Luft wird durch die warme Wand wiederum aufgeheizt. Die Außenwände funktionieren bei idealen Bedingungen wie ein Wärmetauscher.
Was aber, wenn die Fassade durch Regen nass wird ? Die äußeren Poren werden durch Wasser verstopft. Die dabei auftretenden kapillaren Kräfte zwischen der Porenwandung und dem eingetretenen Wasser sind stärker als der erzeugte Unterdruck des Windes, und der Wasserdampftransport ist unterbrochen. Damit er wieder funktioniert, muß der Wasserstopfen erst verdampfen. Die hierbei erforderliche hohe Verdampfungsenergie wird der Wand entzogen. Außerdem fließt vom Wasserstopfen ein dünner Wasserfilm weiter in die Wand und erhöht dort die Kernfeuchte. Regnet es über mehrere Tage, addieren sich die beschriebenen Effekte, und es kann soweit gehen, das zusätzliche Feuchte aus der Wand in den Wohnraum strömt. Und damit wandert die Taupunktlinie von Tag zu Tag weiter in Richtung Innenraum. Mit allen damit verbunden Nachteilen und Nebenwirkungen.


Die Sache mit der Taupunktlinie oder Taupzunktzone


Die Wandbaustoffe enthalten Poren, in denen sich Luft befindet. Dadurch ist eine Dämmwirkung möglich, da Luft ein schlechter Wärmeleiter ist. Aber es befindet sich auch immer Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf in den Poren. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als kalte Luft. Erkaltet die warme Luft scheidet Sie Wasser in Form von kleinen Tröpfchen aus, dem sogenannten Tau. Das Mauerwerk durchfeuchtet und verliert seine Dämmwirkung, da Wasser ein sehr guter Wärmeleiter ist.
Diese Zone, in der die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit austaut, ist die sogenannte Taupunktlinie. Und diese muß im äußeren Drittel, besser noch im äußeren Viertel der Außenmauer liegen, da die ausgetaute Feuchtigkeit nach innen oder nach außen wandern kann. Ist sie im äußeren Bereich der Wand, kann Sie von dort durch die Unterdruckerzeugung des Windes viel leichter nach draußen verdunsten. Liegt sie mehr in Richtung Innenraum, verliert die Wand ihre Dämmung und wird kalt. Zusätzliche Feuchtigkeit, mit allen negativen Folgen für das Wohnklima, tritt in den Wohnraum. Die richtige Lage der Taupunktlinie wird erreicht, indem die Wand von innen durch die richtige Raumtemperatur aufgeheizt wird und von außen möglichst trocken bleibt, denn auch eintretendes Regenwasser läßt die Wand abkühlen, unterbricht den Wasserdampftransport und verschiebt die Taupunktlinie in Richtung Innenraum.


Die Dämmung - innen oder außen ?


Aus den oben beschriebenen Zusammenhängen geht hervor, das nur eine ausreichend warme Wand ihre Dämmfunktion behalten kann, damit Luft in den Baustoffporen ist, anstatt Wasser durch Regen oder Kondensation. Die Wärmeleitfähigkeit erhöht sich bis auf das Dreißigfache bei nassen Baustoffporen.
Die wichtigste Regel bei Dämmverfahren lautet also: Eine Außenwand sollte nur von außen gedämmt werden. Eine bauphysikalisch richtige Außendämmung unterstützt die Wand bei ihrer natürlichen Dämmfunktion und den Wasserdampftransport. Eine innen angebrachte Dämmung verhindert das Aufheizen der Wand. Die Wand wird immer kälter und die Taupunktlinie wandert nach innen. Das Raumklima wird zunehmend schlechter. Und wenn mal unvermeidlich innen gedämmt werden muß, bringen Sie nur diffusionsoffene (atmungsaktive) Materialien auf die Wand, und sorgen Sie für eine Hydrophobierung Ihrer Fassade, denn die sollte dann nicht noch zusätzlich nass sein. Ebenfalls nachteilig ist das Stellen von Großmöbeln an Außenwände. Sie wirken wie eine Innendämmung.


Die isolierende, atmungsaktive Hydrophobierung der Fassade


Auf der Seite Mauertrocnung haben wir ausführlich die Wirkung und Funktionsweise der isolierenden Hydrophobierung im Wandinnern beschrieben. Das gleiche Verfahren können wir auch für die Außenfassade nutzen. Denn alle porösen mineralischen Fassaden lassen sich hydrophobieren, also wasserabweisend behandeln, und dennoch kann die Atmungsfähigkeit erhalten bleiben, die wir ja für den Wasserdampftransport benötigen. Bleibt nur Luft in den Poren der Fassade, verdoppeln wir den Dämmwert der Fassade. Verwenden Sie daher bitte keine porenverstopfenden Materialien, die lediglich das Wasser abperlen lassen. Das ist bauphysikalischer Unsinn.
Ist die Fassade trocken, werden auch Frostschäden verhindert, da sich kein Wasser in den Baustoffporen sammelt, und sich durch Gefrieren ausdehnen kann. Denn die Ausdehnung kann zu Rissbildungen führen.
Alle die Fassade verschmutzenden Materialien, ob pflanzlich durch Moose oder einfach nur Staub und Dreckpartikel, benötigen als Träger Wasser. Wenn sich kein Wasser mehr absetzen kann, können es auch diese Materialien nicht mehr. Ihre Fassade bleibt dauerhaft sauber. Unsere Fassadenhydrophobierung mit HDL Hydrophix-F verhindert also den kapillaren Wassertransport in allen mineralischen Materialien.


Anforderungen an eine optimale Fassadenimprägnierung durch Hydrophobierung


✔︎Starke Hydrophobierwirkung gegen alle bestehenden Witterungs- und Windbelastungen
✔︎Ausreichende Eindringtiefe, um das Eindringen von Wasser bei Winddruck in die Feinporen zu verhindern. Ist die Schicht zu dünn, dringt trotzdem Wasser ein, mit allen nachteiligen Folgen.
✔︎Keine Erhöhung des Wasserdampfdiffusionswiderstandes zur Gewährleistung der Wohnfeuchte-Entsorgung über die Fassade. Auch die feinen Baustoffporen dürfen nicht verstopft werden.
✔︎Keine Abspaltung von bauschädlichen Stoffen, wie Salze oder andere Zerfallsprodukte
✔︎Chemische Beständigkeit um ohne Wirkungsverlust dauerhaft hydrophobieren zu können
✔︎Nachhaltige Wirkung von mindestens 20 Jahren
✔︎Keine optischen Veränderungen der Fassade wie Schleierbildung, Glanz oder Farbanfeuerung